Unser erster Eindruck: Super Gegend. Aus den Vorjahren, in anderen Clubs, sind wir an weit abgelegene Orte gewöhnt. Diesmal sitzen wir mittendrin. So mittendrin, zumindest, wie man das auf Kreta sein kann. Die Orte liegen weit auseinander und für eine Strecke von 30 km fährt man ca. 1 Stunde durch die Serpentinen. Berg hoch, Berg runter.

Das Aldiana Nachbar-Dorf Mochlos

Es liegt gerade mal 20 Gehminuten entfernt und lohnt einen Besuch. 80 Einwohner verteilen sich hier auf 11 Tavernen. Das typisch kretische Flair ist deutlich spürbar. Bars und Restaurants offerieren Köstlichkeiten der kretischen Küche. Einfach und mit besten Zutaten zubereitet. Zur untergehenden Abendsonne beginnt das rege Treiben an der hübschen Strandpromenade die von Lokalen umringt ist. In einem dieser gibt es heute Livemusik. Zwei junge Männer spielen Lyra und Buzuki, dazu singen sie. Wir verstehen nicht wovon, aber es fasziniert uns. Unverfällschte, virtuose und lebensfreudige Musik. Dazu genießen wir den kretischen Rezina und unterhalten uns mit dem netten Restaurant Besitzer, der sehr gut deutsch spricht. Heute steht der Wind ungünstig, die Bässe der Aldiana-Strandparty sind deutlich zu hören und durchbrechen das ursprüngliche Ambiente. Ein Glück fängt für den allgemeinen Kreter das Abendessen erst gegen 22 Uhr an, ab 22.30 gibt’s im Club nur noch Musik in der Disco. Die Bässe verschwinden also bald.

Aldiana-Kreta – Gala-Abend

Die Aldiana – Küche

Das Essen in der Taverne war gut und günstig. Im Club werden wir jedoch all inklusive versorgt und im Aldiana-Kreta lohnt es sich sehr, das Abendmal nicht zu versäumen. Auch hier merkt man, dass die Zutaten gut sind. Da die kretische Gastfreundschaft um sich greift, gehen wir davon aus, dass auch in der Aldiana-Küche mit Liebe gekocht wird.

mit Freunden & Familie

Das Trio Galon

35 Grad, bei mildem Wind und frischer Seeluft. „Galon“ reisen an die wilde Ostküste Kretas.

2 Wochen Urlaub mit gelegentlichen Gastauftritten im Aldiana-Club.

Das Trio „Galon“ – hier mit Frank Becker an den Tasten

Aldiana-Kreta-Band-Girl1

Die Band-Girl Bands

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Weihnachtsfeier-Christmas-m
Roger-Cicero-Tribute-Thumbn
Mobil-Band-NRW
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Ideen-Weihnachtsfeier-Musik
Mitsingkonzert-Rudelsingen
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Ideen-Weihnachtsfeier-Weihnachtslieder
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Unser Blog

Aldiana-Kreta-Sarakina

Schluchtenwanderung Kritsa

Sei es drum, der Tag gehört dem wilden Osten Kretas. Bei unserer erste Schluchtenwanderung fühlen wir uns tatsächlich wie in einem Indianer-Film. Karge Felswände ragen eindrucksvoll zu jeder Seite empor. Gespannt folgen wir dem trockenen Flussbett Kurve um Kurve. Kein Geräusch ist zu hören. Das ist ungewöhnlich, denn wer den klassischen Klang Kretas beschreibt, wird vom rasselnden Singen der Zykaden erzählen. Und hier in der Kritsa-Schlucht plötzlich Stille, Kargheit. Ein Gefühl von Demut stellt sich ein.

Bald sind wir, Flussaufwärts, am Ende angekommen und erfreuen uns eines wunderschönen Ausblicks auf Kretas Berge und Täler. Wir wandern noch ein bisschen durch die Steppe und erreichen schließlich unser Auto. Glücklicherweise hat Frank den Wagen so geparkt, dass er zu diesem Zeitpunkt im Schatten steht. Es wird sich noch öfter herausstellen, dass Frank in der Hinsicht sehr ausgefuchst ist.

Wir fahren ins Dorf.

Wie im Reiseführer beschrieben, sitzen alte Frauen zwischen Tonnen von Spitze die in Tischdecken, Kissen, Tüchern

jeder Art Verwendung finden. Sie bitten uns alle freundlich uns doch umzusehen. Wir schlagen immer aus,

Dorfkirche in Kritsa

Wir sind gerührt von dieser anhaltenden Gastfreundschaft.

Richtis-Gorge

Eine spektakuläre Schluchtentour erwartet uns am anderen Tag. Es geht in die Richtis-Gorge. Wir marschieren auf einem Weg abwärts und fragen uns, ob die Wanderung noch spannend wird. Bislang passiert nicht viel und das kreischen der Zykaden beansprucht unser Trommelfell.

Endlich, eine der Sehenswürdigkeiten die auf der Wanderkarte oben am Parkplatz bereits angekündigt wurde: Die steinerne Lachanas- Brücke die einsam zwischen wilden Stauden und Olivenbäumen steht. Hätten wir den Reiseführer gelesen, hätten wir gewusst, dass die Schlucht nun bald beginnt und wir uns auf einiges gefasst machen können.

Am Anfang der Schlucht

Zuerst freuen wir uns über das kleine Bächlein, dass sich durch eine fruchtbare Felsenlandschaft zieht. Dann über eine Liane die aus 10 Metern Höhe zu uns herunterhängt. Auf einmal befinden wir uns mitten im Dschungel. Ein Urwald der uns mit kleinen Wasserläufen, dichten Baumkronen und kantigen Klettersteigen herausfordert ihn zu durchqueren. Wir kämpfen uns durch Gestrüpp und steigen schließlich eine Mikado-ähnliche Treppe hinab. 

Der Wasserfall

Begleitet werden wir durch Windwirbel, die zu unserer Freude an diesem Tag durch die Schlucht streifen. Am Fusse der Treppe angekommen werfen wir einen Blick nach rechts. Zum Zykadengesang mischt sich das zarte donnern eines Wasserfalls. Hinter dichten Blättern tut sich die Lagune hervor. Wir sind früh und haben das Juwel für uns alleine. Die Luft ist heiß und das Wasser wunderbar kühl. Ein paar Aale schlängeln sich nahe unserer Füße. Wir sind berauscht von dieser Natur.

Endspurt

Es dauert nicht lang und weitere Pfadfinder stoßen zu uns. Zeit aufzubrechen. Eine etwas dröge Landschaft folgt und dann eine weitere und noch imposantere Belohnung: Hinter einem Pinienwald das azurblaue Meer, das mit seiner weißen Schaumkrone an den feinen, einsamen Sandstrand und das raue Riff schlägt.

Der Anblick hat etwas surreales, wundersames. Wir setzen uns an einen der Tische im Nadelwald und atmen durch.